Wer hätte gedacht, dass ein Film mit sechs Superhelden sechs mal mehr Spaß macht? Das überzeugte auch Kollegen, die bisher mit Comicverfilmungen nicht viel anfangen konnten.
Im Sommer der großen und teuren Blockbuster mit mächtig vielen Superhelden verzauberte der magische Film von Wes Anderson mit seiner betörenden Schlichtheit.
Die Geschichte über ein Slacker-Stofftier hatte nicht nur die vulgärsten Witze des Jahres parat, sondern wohl auch die bedeutendste Kampfszene: Mark Wahlberg gegen den Teddy, das war mal echt brutal.
Bei den atemberaubendsten Autoverfolgungsjagden des Jahres 2012 bremsten und beschleunigten wir alle im Kino mit. Eine Lovestory ohne viel Blabla gab es als Bonus.
Die Tristesse von Geheimdienstagenten als cinematografisches Fest: Eine Handvoll der besten britischen Schauspieler tragen die dichte Handlung durch raffinierte Richtungswechsel bis an ein melancholisches Ende.
Rüstig, rüstig: In seinem 50. Jahr und 23. Leinwandabenteuer liefert die Marke James Bond den erfolgreichsten Filmstart des Jahres. Und die Redaktion hörte Adeles Titelsong auf Powerplay.
Die Darstellung des Lebens knapp vor dem Ende: zurückhaltend, intelligent und menschlich. Nach der goldenen Palme in Cannes gab es bereits Golden Globes. Oscars sollten noch folgen.